Galerie Anne Moerchen

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CONTRADICTION

 

CONTRADICTION 

Armin Völckers – Hans Hushan

Ausstellung: 26. Juni – 6. September 2014

 

Die Galerie zeigt als nächste Ausstellung die beiden Maler und persönlichen Freunde Armin Völckers (geb. 1963 in West-Berlin) und Hans Hushan (geb. 1965 in Quickborn). Beide sind in ihrem malerischen Ausdruck sehr unterschiedlich, geradezu im Gegensatz stehen sie zueinander. Doch gerade diese Spannung erhöht den Reiz der Ausstellung, zumal sie sich als gute Freunde schon seit 20 Jahren kennen.

Armin Völckers ist in seiner Gestik sehr ins Detail gehend, gleitet ab ins Fantastische. Er verarbeitet Alltagssituationen durch besondere Farbgebung und den Zusatz von im Bild fremd wirkenden Objekten ins Irreale, in Traumwelten.

Völckers geradezu unzeitgemäße Virtuosität als Maler, nimmt ihn an die Hand auf den Weg in abstraktere Gefilde und die malerischen Qualitäten werden zur Stimme des Erzählers. [...] Hier verbinden sich Menschenkenntnis, literarische Erzähllust, die Kenntnis kindlicher Traumverlorenheit, der Humor des Absurden und die große Tradition der modernen Malerei zu einer neuen, lebendigen Einheit.
(Auszug und Zitat des Textes von Matthias R. Entreß, Kulturkritiker)

In dieser Ausstellung sehen Sie die Fantasiewelten, in die Armin Völckers den Betrachter führt. Zunächst realistische Landschaften, deren Himmel in sphärische Farben wie von Nordlichtern getaucht werden, werden durch hinzugefügte Elemente zu einer anderen, irrealen Welt.

Er wuchs in Rio de Janeiro auf, studierte von 1983 – 88 Malerei an der HdK Berlin und stellte als Künstler u.a. in Berlin, München, Hamburg, Kassel und Rijeka (Kroatien) aus. Seit 1997 arbeitet er auch als Produzent von Zeichentrickserien, als Drehbuchautor und Regisseur. Sein Film „Leroy“ gewann 2008 den deutschen Filmpreis (Lola) in zwei Kategorien.

Inzwischen hat Armin Völckers die Malerei zu seiner Hauptbeschäftigung gemacht.

Für Hans Hushan stehen meist die Form und die Natur im Mittelpunkt seiner Arbeit. Seine Werke untersuchen die komplexe Vielfalt naturerzeugter Formen, deren Morphologie sich im Nachdenken des Menschen über sich selbst wiederfindet und in der die Mythologie Erklärungsmodelle für die unfassbaren Erscheinungen der menschlichen Existenz erstellt. Schon immer hat er sich mit der Vergänglichkeit beschäftigt, so zum Beispiel in seinen Installationen in der Natur, am Strand oder auf dem Straßenpflaster inmitten New Yorks.

Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Anthropologie und Zahnmedizin in Hamburg und Kapstadt studierte Hans Hushan an der Kunstschule Alsterdamm bei Prof. Lothar Walter.

In der jetzigen Ausstellung sehen Sie seine Bilder, die er mit Acryl auf Surfbrett-Material gemalt hat und sie dann mit Epoxydharz in mehreren Schichten laminiert hat, zum Teil mit Foto-Collagen von Persönlichkeiten aus der Welt der Medien, der Musik oder Malerei, die er in seine farbgewaltigen Malereien integriert hat. Auch hier sieht man anhand der Farbgebung seine starke Nähe zur Natur.

Seine Skulpturen sind alle aus Treibholz angefertigt und zum Teil naturbelassen oder übermalt. Seine Naturverbundenheit zeigt sich auch in diesen Skulpturen, die er mit der Kettensäge bearbeitet. Neben seinen verschiedenen Studiengängen hat Hans Hushan 1987 einen Skulptur-Lehrgang in Carara, Italien, dem für seinen Marmor weltbekannten Ort, absolviert.

Über Hans Hushan gibt es mehrere filmische TV-Beiträge. Er hatte viele Einzelausstellungen, darunter in New York, New Mexico, Zürich, London, Mallorca, auf Sylt und in Hamburg. Bereits 1995 und 1999 hatte er Einzelausstellungen in der Galerie Anne Moerchen, war in mehreren Gruppenausstellungen und auf der Affordable Art Fair von ihr vertreten.

Sie sehen in dieser Ausstellung zwei sehr vielseitig interessierte und begabte Menschen und engagierte Künstler.

Neben der Malerei dieser beiden Künstler ist eine kleine Auswahl an Arbeiten von Pius Portmann, Royal Nebeker, Aeyung Park und Man Ray zu sehen.

http://blog.zeit.de/hamburg-veranstaltungen/2014/06/25/contradiction_2543